Willkommen bei machsanders.de
Initiative zur Verbesserung der Situation pflegeabhängiger Menschen
In den Jahren 2003 - 2005 haben die zuständigen Bundesministerien mit Verbänden und Vertretern der Pflegebranche eine Charta für die Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen formuliert.

Kerngedanke der Charta sind die Selbstbestimmungs- und Menschenrechte aller Menschen, auch derer, die nicht mehr selbst für sich sprechen können.

Wenn Du die Rechte pflegeabhängiger Menschen kennst, kannst Du besser dafür eintreten. machsanders.de hilft Dir dabei mit Fortbildungen zur Charta und mit persönlicher Beratung. Bei Bedarf geben wir Dir auch direkte Unterstützung.

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in der Pflege und Betreuung und haben uns intensiv mit der Problematik von Pflegeabhängigkeit auseinandergesetzt. Unser Erfahrungsschwerpunkt ist die Gerontopsychiatrie.

Habe keine Scheu, Dich an uns zu wenden. Es kostet nichts und wir behandeln alles absolut vertraulich.



Bedrückende Erfahrungsberichte

Alt und abgeschoben
Sauber, satt, und allein gelassen. Oder schlimmer: Ausgetrocknet, ausgehungert, abgestellt und abgeschrieben. Was verbirgt sich hinter den Mauern der Pflegeheime? Claus Fussek legt eine präzise dokumentierte Kampf- und Anklageschrift vor. Mit Sven Lörzer schreibt er gegen eine Menge des Schweigens und Verdrängens an. Ein Thema, das uns alle angeht.

ISBN 9783451058622

Abgezockt und totgepflegt
Alltag in deutschen Pflegeheimen

Über ein Jahr Undercover-Recherche in verschiedenen Pflegeheimen brachte die bittere Wahrheit ans Licht: Menschenunwürdige Verhältnisse für Heimbewohner und Pfleger.

ISBN 9783548369013

Im Netz der Pflegemafia
Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden.

ISBN 9783570010099



Bibliothek von machsanders.de

Wir teilen die Ansichten und Interpretationen der Autoren nicht immer, aber haben oft gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht.

Möchtest Du eines der Bücher lesen? Du kannst es bei machsanders.de ausleihen.



Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen

Auszug aus der Präambel

Jeder Mensch hat uneingeschränkten Anspruch auf Respektierung seiner Würde und Einzigartigkeit. Menschen, die Hilfe und Pflege benötigen, haben die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen und dürfen in ihrer besonderen Lebenssituation in keiner Weise benachteiligt werden.

Auszug aus Artikel 1

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Hilfe zur Selbsthilfe sowie auf Unterstützung, um ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können.

Willens- und Entscheidungsfreiheit, Fürsprache und Fürsorge
Sie haben das Recht auf Beachtung Ihrer Willens- und Entscheidungsfreiheit sowie auf Fürsprache und Fürsorge. Die an der Betreuung, Pflege und Behandlung beteiligten Personen müssen Ihren Willen beachten und ihr Handeln danach ausrichten. Das gilt auch, wenn Sie sich sprachlich nicht artikulieren können und Ihren Willen beispielsweise durch Ihr Verhalten zum Ausdruck bringen. Menschen, deren geistige Fähigkeiten eingeschränkt sind, müssen ihrem Verständnis entsprechend in Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen, einbezogen werden.

Regelung finanzieller, behördlicher oder rechtsgeschäftlicher Angelegenheiten
Das Recht auf Selbstbestimmung betrifft auch Ihre finanziellen, behördlichen oder rechtsgeschäftlichen Angelegenheiten (Antragstellung, Ausfüllen von Formularen oder Begleitung bei Behördengängen), für deren Regelung Sie die erforderliche Unterstützung erhalten sollen. Personen, die Sie beraten und unterstützen, müssen in Ihrem besten Interesse handeln und dürfen nichts unternehmen, was Ihnen wirtschaftlich oder rechtlich schaden würde.

Abwägungen zwischen Selbstbestimmungsrechten und Fürsorgepflichten
Nicht selten kommt es zu Konflikten zwischen dem Anspruch, das Recht auf Selbstbestimmung des hilfe- und pflegebedürftigen Menschen zu beachten, und bestimmten Fürsorgepflichten der Pflegenden und Behandelnden (beispielhaft sind Situationen wie Nahrungsverweigerung oder Sturzgefährdung). Sollte eine solche Situation auftreten, können Sie erwarten, dass mit allen Beteiligten abwägende Gespräche geführt werden.

Die vollständige Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen:

www.pflege-charta.de





Beratung zur Charta


Wir beraten Dich gerne individuell und persönlich.
Am besten erreichst Du uns über E-Mail
hallo@machsanders.de
oder Telefax Nr. 030 609801809.

Habe keine Scheu Dich an uns zu wenden. Es kostet nichts und wir behandeln alles absolut vertraulich.




Impressum


Verein "machsanders.de"
Archenholdstr. 68
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Vorstand: Heike Krestan, Mark-Peter Althausen, Nadine Lorenz





machsanders.de unterstützt Amnesty International.


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News


Jeder dritte Demenzkranke in Deutschland erhält trotz erhöhtem Sterblichkeitsrisiko regelmäßig starke Beruhigungsmittel. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Arzneimittelreports der größten deutschen Krankenkasse Barmer GEK. Danach erhalten an Demenz erkrankte Menschen sechsmal häufiger Neuroleptika als Patienten ohne Demenz, obwohl nach Angaben des Autors der Studie, dem Bremer Gesundheitsökonom und Versorgungsforscher Gerd Glaeske, seit Jahren bekannt ist, dass Demenzkranke nach der Einnahme von Neuroleptika eine 1,6- bis 1,7-fach erhöhte Sterblichkeitsrate gegenüber einer Vergleichsgruppe aufwiesen.   [Bibliomed, 16.06.2011]


Kontakt

Heike Krestan
Heike Krestan (Vorsitzende)

Du kannst mir einen Brief schreiben,
eine E-Mail oder ein Fax schicken, mich anrufen - ganz wie Du möchtest.

Du erreichst mich am besten über:
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Fortbildungen zur Charta

Fortbildungen zum Artikel 2:

  • Betreuungsrecht zum Wohle des Betreuten?
  • Gewalt in der Pflege - wo fängt sie an?

Fortbildung zum Artikel 3:

  • Bewohnerzimmer und der Artikel 13 des Grundgesetzes (Unverletztlichkeit der Wohnung)

Die Fortbildungen sind für Dich kostenlos. Veranstaltungsorte sind Kirchengemeinden und Bürgerrechtsorganisationen in Berlin und im Land Brandenburg.

Interesse an einer Fortbildung?
Am besten erreichst Du uns über E-Mail
hallo@machsanders.de
oder Telefax Nr. 030 609801809.



Beschwerde- und Beratungsstellen

Berlin

Heimaufsicht in Berlin
Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)
Sächsische Str. 28
10707 Berlin
www.berlin.de/lageso/soziales/heimaufsicht

Landesverbände der Pflegekassen in Berlin
Geschäftsstelle
Wilhelmstr. 1
10957 Berlin
Telefon: 030 25310

Pflege in Not
Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte
Bergmannstr. 44
10961 Berlin
Telefon 030 69598989
Telefax 030 69598896
pflege-in-not@dw-stadtmitte.de
www.dw-stadtmitte.de

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Koordinierungsstellen "Rund ums Alter" in den Berliner Bezirken
Telefon: 0180 5950059
(0,14 EUR / Minute - Deutsche Telekom)
Montag - Freitag 09.00 - 18.00 Uhr
www.koordinierungsstellen-rundumsalter.de

Land Brandenburg

Heimaufsicht Land Brandenburg
Telefon 0355 2893335
heimaufsicht@lasv.brandenburg.de
www.lasv.brandenburg.de

MDK Berlin-Brandenburg e.V.
Konrad-Wolf-Allee 1-3
14480 Potsdam
Telefon 0331 5056714
Telefax 0331 5056711

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Berlin-Brandenburg e.V. (MDK) ist der Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in den Ländern Berlin und Brandenburg.

Pflege in Not
Diakonisches Werk Potsdam e.V.
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*) 6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz

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